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Archive for the ‘Träume’ Category

Na dann!

Such Dir aus, was Dir gefällt!

Magische Worte, ganz ohne Gegenleistung. Hach welch ein Genuß, schwelg… Schade, dass diese Worte nicht im Künstlerfachmarkt kommen 😉

Also stöberte ich genußvoll das Herbstprogramm der Volkshochschule durch und wurde tatsächlich fündig.

Das nächste Wochenende ist pickepackevoll.

Von Freitag bis Samstag werde ich einen Skulpturen-Schweißkurs besuchen und da Klutze mal wieder nicht richtig aufgepasst hat, am samstag morgen noch einen Schmiedekurs.

Ick freu mir, wie bolle 🙂 auch wenn ich ein bißchen muffensausen habe, so mit den Funken, Feuer und Hitze.

Beim schmieden ist das Material dabei, aber für den Skulpturenkurs, soll man den Schrott selbst mitbringen.

Ist doch kein Problem, habe ja genügend Händler um die Ecke.

Händler Nr. 1

Och tut mir leid, Kleines, hab den Container gerade weggebracht

Händler Nr. 2

Isch hann ka zig   ähm ja, dann halt nicht

Händler Nr. 3

Bin gerade auf’m Sprung in den Urlaub   Auswahl nicht ergiebig, aber zwei, drei Kleinigkeiten gefunden

Händler Nr. 4

Geschlossen  Ok, es war 18.00 Uhr

Also heute mittag nochmals auf zu Händler Nr.4.

Der Chef wurde mir als etwas mürrisch und unfreundlich beschrieben, ich sollte mich lieber an den Mitarbeiter, groß und Glatze halten. Der wäre sehr nett und würde gute Preise machen.

Leider fand ich den Großen nicht und wurde von einem anderen Angestellten an den Chef verwiesen, der schaute mich auch schon wie beschrieben mürrisch an und meinte ich solle hinten auf dem Haufen mal schauen.

Gesagt, getan stiefelte ich zu beschriebenen Haufen und war sehr erleichtert, dass ich mir vorausschauend meine Sicherheitsschuhe angezogen hatte. Leider hatte ich nur einen Handschuh dabei, keine Ahnung wo der zweite wieder rumfliegt.

Etwas mulmig kraxelte ich auf den verschiedenen Schrottbergen rum, Metall kann doch sehr scharf, seeehr schwer und sehr rostig sein. Spontan fiel mir ein, dass ich eventuell beim Arzt mal nachfragen sollte, wann meine letzte Tetanusimpfung war. Klar ich könnte auch im Pass nachschauen, aber der fällt ebenfalls unter die Kategorie – siehe fehlender Handschuh 😉

Auf jeden Fall wurde ich einigermaßen fündig, der Chef grinste sich einen und ich fuhr zur Kasse. Da kam mir auch schon der Große entgegen und ich rief ihm erleichtert ein – kann ich bei Ihnen Zahlemannundsöhne machen? entgegen.

Der Große nickt mit dem Kopf, geht ein paar Schritte mit mir weiter, sein Telefon klingelt, nimmt an, nickt mit dem Kopf und wünscht mir ein schönes Wochenende.

War das Ihr Chef?

Jupp!

Coole Sache, herzlichen Dank, bis bestimmt nächste Woche 🙂

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Wir wünschen

ein erholsames Restwochenende 🙂

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Selbstwertgefühl

Was sind Deine Talente, worauf bist Du stolz. Präsentiere es mir!

So lautet die aufmunternde Blogparade Hab ich selbstgemacht von Bonafilia.

Eigentlich ein willkommener Einstieg, meinem Blog wieder ein wenig Leben einzuhauchen.

Aber was soll ich präsentieren, wo liegen meine Talente. Nach wie vor bin ich auf der Suche und kämpfe immer wieder gegen aufkommende Zweifel. Selbst wenn ich von vielen Seiten höre „Wow, das hast Du selbst gemacht?“ kann ich es immer noch nicht glauben und annehmen, dass die Komplimente ehrlich gemeint sind. Ihr wollt ja nur nett und lieb zu mir sein und mich aufbauen.

Vielleicht ist diese Blogparade genau das Richtige,

mal von  Außenstehenden eine Rückmeldung zu erhalten, denn deren Meinung ist frei und unvoreingenommen.

Noch ist Zeit, dass auch IHR mitmachen könnt, Bonafilia wäre bestimmt begeistert!!! Alle Infos hierzu könnt Ihr HIER nachlesen. Der Einsendeschluß ist der 08.08.2011.

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Für Janna

Hab tatsächlich eins gefunden 😉

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Mein perfekter Tag

Seit Tagen schiebe ich es schon vor mich her.

Das ist so typisch. Immer auf den letzten Drücker.

Entschuldige bitte vielmals.
Bonafilia lud zur Blogparade ein. Die Regeln kann ich mir ja jetzt leider sparen, da mal wieder wie schon gesagt gerade noch jetzt nicht mehr die Kurve bekommen –

aber der Haupt O-Ton sollte sein
Durchlebe in deinen Gedanken einen ganz normalen Tag in der perfekten Version deines Lebens.

Sofort hatte ich eine klare Vorstellung:

Dieser Tag beginnt definitiv unter kanarischem Himmel.

In unseren kleinen Finca, die wir eigenständig peu a peu renovieren. MeinBester würde zwar ein großes altes Segelboot (so in Richtung türkisch Gulet) bevorzugen, aber ich habe lieber festen Boden unter den Füßen, als kotzend über der Rehling zu hängen 😉

Ich seh das Haus genau vor mir.

Auf einer Anhöhe, nicht weit vom Meer entfernt, Zweigeschossig, Flachdach, U-Form. Die Öffnung des Us liegt in Richtung Meer.

Küche,  Bad und Wohnzimmer sind soweit schon fertig. Wobei das Wohnzimmer immer noch als Wohnschlafzimmer fungiert.

Aber was solls. Wir sind so oder so fast nur draußen und der alte Lorbeerbaum spendet genügend Schatten, dass man es dort hervorragend  auch in der Mittagszeit aushalten kann.

Wir haben verschlafen und somit ist es auch fast unmöglich noch pünktlich um 10.00 Uhr  die Tauchbasis zu erreichen.

Egal, dann halt heute nachmittag.

Ich lümmel in meinem Strandkorb auf unseren traumhaften Terrasse. Die Natur hat hier ganze Arbeit geleistet und eine wunderbare Bodenplatte aus Lava erschaffen. Sie ist so unwirklich schön und eben.

Mir läuft jedes Mal ein freudiger Schauer  über meinen Rücken, wenn ich an den Tag unserer „Hausentdeckung“ denke.

Viele Jahre ist das nun schon her. MeinBester und ich fuhren über die Insel. Einfach aufs Gradewohl, in der Hoffnung eine schöne Bodega finden und dementsprechend eine gute Weinprobe zu genießen.

Wir fahren und mein Blick schweift verträumt über diese fazinierende Lavalandschaft, als MeinBester plötzlich eine Vollbremsung macht, denn Rückwärtsgang reinhaut und brüllt “ Schau mal Dicke, ist das nicht geil???“

Nachdem ich mein Herz wieder in den richtigen Rhytmus gebracht hatte, schaute ich nach dem, was MeinenBesten so aus der Fassung gebracht hatte.

Da stand unser Haus.

Die Fassade war ziemlich heruntergekommen, einige Fenster waren zerbrochen, die Türen fehlten – aber es war umrandet von Bäumen. Sie umschlangen  fast liebevoll das Haus. So viele Bäume, so viel Grün, das bedeutet Wasser. Auf dieser kargen Insel ein Luxus.

Wir parkten das Auto, inspizierten das Haus von innen und waren sehr erstaunt, dass keine Grundsanierung notwendig wäre. .. aber das ist ja eine vollkommen andere Geschichte 😉

Da wir beschlossen, den Tauchgang auf nachmittags zu verschieben, hat MeinBester noch Zeit, schnell bei einem Nachbarn vorbeizuschauen, dessen Auto mal wieder nicht so will, wie es sollte. Das kann dauern 😉

Die Bezahlung wird wahrscheinlich auch wieder nicht in Geld, sondern in Form von Naturalien ausfallen. Hoffentlich wieder Käse und Wein. Die stellt der Nachbarn nämlich selbst her 😉 Aber gegen die Mojos seiner Frau (egal ob rojo oder verde) hätte ich auch nichts einzuwenden. Die sind einfach sensationell lecker.

Was fang ich mit dem restlichen Vormittag an? Lange brauche ich nicht zu überlegen, aus dem hinteren Teil des Gartens ertönt wutentbranntes Fauchen, ein kurzes Jaulen und schon kommt die Bagage auf mich zugeschossen.

Ohne Rücksicht darauf, dass ich gemütlich liege und Kaffee trinke.

Zwei der gejagten Katzen benutzen meinen Bauch als Abkürzung zum Haus, die andere hechtet über den Tisch –

good by Kaffee und Orangensaft, wunderbar wie explizit die Tasse und die Flasche genau in meine Richtung umkippen und ihren Inhalt auf meinen Beinen  entleeren. Ich bin begeistert!

Geistesgegenwärtig kann ich noch meine Hunde anblöken:

Haaaalt, wagt es jaaa nicht hier auch  durch zu rennen.

Carlos bemüht sich zwar abzubremsen, kann aber erst dank des Tischbeines stoppen, Nuri die so oder so immer blindlings hinter Carlos herrennt, prallt mit voller Wucht gegen ihn und so darf Carlos nochmals Bekanntschaft mit dem sehr massiven Tischbein machen. Wenja hingegen schlängelt sich, elegant wie eine Skicupslalomfahrerin, durch alle Terracottablumentöpfe und jagt weiter den Katzen hinterher. Stella bleibt relaxed bei mir im Korb liegen und schaut dem Treiben gelangweilt zu.

Carlos und Nuri verspüren keine weitere Jagdlust mehr und widmen sich dem süßen Naß auf dem Boden.

Daher warte ich ein bißchen. Mal sehen was zum aufwischen noch übrig bleibt 😉 Meine Beine und das Fußende vom Strandkorb spüle ich mit der Gießkanne ab. Stella beäugt mich und die Gießkanne argwöhnisch, sie könnte ja einen Tropfen abbekommen, bleibt aber dennoch demonstrativ trotzig liegen. Solange sie hier liegt, traut sich kein anderes Tier auf den Korb 😉 Aber wehe, sie gibt den Platz frei.

Ein herrlich windstiller Tag, klare Luft, kein Wellengang – ideal für einen Waltauchgang.

Wenig später trollen sich die Katzen und Wenja zu uns auf die Terrasse und legen sich erschöpft auf ihre Lieblingsplätze. Siesta-Time.

Soll ich jetzt noch ins Dorf was einkaufen oder später, nach dem Tauchen, in der Stadt alles erledigen.

Nö lieber jetzt, erfahrungsgemäß bin ich nach dem Tauchen für die nächsten zwei Stunden ziemlich dösig. Die Energie reicht gerade dafür aus, in unserem Stammcafe frisch gepressten Orangensaft zu trinken und gemütlich chillend die flanierenden Leute zu beobachten.

Diese perfekten Tag habe ich mehrfach durchdacht, geträumt, geändert, wieder umgestaltet, aber irgendwie war er immer ähnlich 😉

Was macht noch der perfekte Tag für mich aus? Immer wieder stellte ich mir die Frage. Immer wieder taucht diese Vorstellung in meinen normalen Tagesablauf auf.

Rückblickend hatte ich eigentlich schon viele perfekte Tage, stelle ich fest.

Und mehr und mehr bin ich davon überzeugt, dass ein perfekter Tag nicht immer von Anfang bis zum Ende perfekt sein muß.

Manchmal reichte eine einzige Sache aus, um aus einem vermeintlich blöden Tag, doch noch einen guten ja perfekten Tag zu machen.

An die unangenehmen Dinge dieser Tage erinnere ich mich so gut wie gar nicht mehr, aber die Highlights, die blieben.

Jedes eine einzelne Perle. Sorgsam aufgefädelt, ohne dass es mir bewußt war.

Die Kette ist schon erstaunlich lang. Wunderbare Erinnerungen und Vorfreude, dass weitere gute und perfekte Tage ganz sicher folgen.

Ich bezweifelte, dass es sowas wie ein festes Schicksal oder Karma gibt,

man ist doch in der Lage seinen Weg zu ändern, anders abzubiegen als vorher geplant. Dachte ich 😉

Ich blicke zurück, lächle und denke, es passt irgendwie alles zusammen. Es macht alles einen Sinn.

Skeptiker können jetzt dagegen argumentieren,

klar, man kann sich auch alles passend zurecht biegen.

Stimmt! Gebe ich Euch Recht.

Aber ich brauche nicht viel zusammen zu biegen – es war und ist wie eine Kettenreaktion.

Mit genügend Abstand, kann ich selbst Horrortagen etwas Gutes abgewinnen. Sie haben mich geprägt, meine Sicht und mein Denken verändert.

Natürlich verfluche ich in schlechten Situation auch alles und jeden, sehe kein Land, bin verzweifelt –

aber es fällt mir immer leichter, wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Und es fällt mir immer leichter Hilfe anzunehmen, was ich früher als schwach empfand.

Manche Dinge ergeben am Anfang keinen Sinn, sind unnötig, aber das Ergebnis was daraus folgt, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten.

Nur zwei Beispiele:

Vor einigen Jahren fuhr ich mit Hibbel nach Holland. Shoppingtour.

MeinBester und Flunsch sollten eigentlich mitfahren, aber warum auch immer, es klappte nicht.

MeinBester meinte noch – „Weißte du was Dicke, nimm mein Auto, dann kann ich ja bei deinem, noch den Auspuff machen“ oder irgendetwas so in der Art, ich weiß es nicht mehr genau.

Später haben wir alle Wenns und Abers und Vielleichts durchkalkuliert und kamen immer wieder zu dem selben Ergebnis. Hätten Hibbel und ich nicht sein Auto genommen, es wäre unsere letzte Fahrt gewesen.

Jahre später kaufte ich mir ein Motorrad, obwohl ich keinen Führerschein hatte. Ich wollte mich dazu nötigen, dies endlich durchzuziehen.

Stolz präsentierten wir die Maschine einem Bekannten.

Der Bekannte lud uns zu einem Motorradtreffen ein.

Mittlerweile haben wir schon fast zu wenig Urlaub, um alle Treffen quer durch Europa wahrnehmen zu können 🙂

Daher mein Fazit:

Der perfekte Tag ist nicht immer von morgens bis abends perfekt.

Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, die ihn wirklich perfekt macht!

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Misson Rapunzel III

Der

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by Peter Numratzki

ist losgeflogen 😉

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Misson Rapunzel II

Der Adler ist startklar 😉

der-adler.jpg

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